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Facharzt für Neurologie
Herzinsuffizienz beschreibt eine Schwäche des Herzens, bei der das Organ nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und damit Sauerstoff zu versorgen. Die Anzeichen der Erkrankung können sehr unterschiedlich sein, von leichter Atemnot bis hin zu schwerer Kurzatmigkeit bei minimaler Belastung.
Es gibt jedoch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die den Betroffenen helfen können, ihre Symptome zu lindern und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Hier zeigen wir Ihnen alles Wichtige zur Ursache, Diagnose, Therapie und Prävention der Herzinsuffizienz und geben Ihnen wertvolle Ratschläge an die Hand, damit Sie die Erkrankung besser bewältigen können.
Herzinsuffizienz betrifft fast immer mehr als nur das Herz – rund die Hälfte der Betroffenen leidet zusätzlich an chronischer Nierenerkrankung, was herkömmliche Medikamente oft unmöglich macht. Forschende am Leibniz-Institut ISAS entwickeln derzeit neuartige Proteine, die gezielt das krankhafte Wachstum und die Steifigkeit des Herzmuskels bekämpfen, ohne die Niere zu überlasten. Ziel ist, zusätzliche Therapie-Säulen zu schaffen, die das bestehende Medikamentenspektrum erweitern und insbesondere multimorbiden Patient:innen neue Optionen bieten. Quelle.
Laut neuen Daten wird nur ein kleiner Teil der Patient:innen mit Herzschwäche so behandelt, wie es Fachgesellschaften empfehlen. Viele erhalten nicht die vollständige Kombination aus bewährten und modernen Medikamenten. Hinzu kommt: Herzschwäche geht oft mit weiteren Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes einher, was die Behandlung zusätzlich erschwert. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene gemeinsam mit ihren Ärzt:innen ihre Therapie regelmäßig überprüfen. Quelle.
Patient:innen mit Herzinsuffizienz, die telemedizinisch betreut wurden, lebten länger als jene ohne diese Unterstützung. Besonders stark war der Effekt bei Menschen, die weit von einem Herzspezialisten entfernt wohnen. Damit zeigt sich: Digitale Betreuung gleicht Nachteile durch lange Wege zum Arzt aus und erhöht die Sicherheit im Alltag. Quelle.
Zahlreiche Erkrankungen können das Herz und insbesondere den Herzmuskel schädigen. Der Herzmuskel ist dafür zuständig, das Blut in das Körpersystem zu pumpen. Wird der Herzmuskel also immer weiter geschädigt, kann er diese Funktion nur noch sehr eingeschränkt übernehmen.
Die NYHA-Stadien orientieren sich an Ihren Beschwerden und sagen zunächst nichts über den tatsächlichen Zustand des Herzens aus. Informationen hierüber werden durch weitere Untersuchungen, etwa in der Herzultraschalluntersuchung, gewonnen.
Seltene Erkrankungen können in einigen Fällen die Ursache für eine Herzinsuffizienz sein. Daher ist es wichtig, auch diese Erkrankungen in die Ursachenforschung miteinzubeziehen.